Anträge

Liebe Mitglieder der Diözesanversammlung, liebe Gäste,

in diesem Jahr würden wir gerne etwas Neues ausprobieren:

Um schon vor der Diözesanversammlung Ende Januar erste Verständnisfragen zu klären, bieten wir euch hier die Chance eure Fragen zu den Anträgen per Mail ans Diözesanbüro zu senden.
Dieses wird sich schnellstmöglich um einen Erklärung von den Antragstellern kümmern und diese hier veröffentlichen, so dass ihr euch und wir uns auf die Versammlung vorbereiten können.
Es geht hier nicht darum den Antrag vorher zu diskutuieren oder kommentieren.
Wir probieren diesen Weg in diesem Jahr einmal aus und werden dann schauen, ob wir diese Möglichkeit in Zukunft weiter nutzen wollen.

Natürlich freuen wir uns auch auf euere Meinung dazu auf der Diözesanversammlung Ende Januar!

Gut Pfad 

Eure Diözesanleitung

Antrag1: Termin für die nächste Diözesanversammlung

Antragsteller: Diözesanvorstand

Die Diözesanversammlung möge beschließen, dass die nächste Diözesanversammlung vom 29. Bis 31. Januar 2016 im Diözesanzentrum in der Rolandstraße in Köln stattfindet.

Begründung: erfolgt mündlich

Antrag 2: Jamb de Cologne 2016

Antragsteller: Diözesanleitung

Die Diözesanversammlung möge beschließen:

Das Jamb 2016 findet vom 13.-17. Mai 2016 im Jugendpark Köln statt (Freitag bis Dienstag). Es wird Stufendörfer und schwerpunktmäßig durch die Stufen organisiertes Programm geben. Wie auch schon beim letzten Jamb soll aber auch die Verantwortung für einen Teil des Programms (halber oder ganzer Tag) bei den Bezirken liegen.

Inhaltlich wird das Thema „Grenzenlos – Freiheit ist was du daraus machst!“ (Arbeitstitel) behandelt. Hierbei sind uns folgende Punkte wichtig:

Freiheiten schätzen und aktiv nutzen

Freiheiten schätzen zu lernen, die wir hier in Deutschland haben (Reisefreiheit, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Wahlrecht, Streikrecht, ...)

Meine Freiheit findet dort ihre Grenze, wo sie die Freiheit anderer berührt

Verinnerlichen/reflektieren: Unsere Freiheiten sollten eigentlich für alle Menschen gelten, dies ist aber de facto nicht der Fall; wo leiden andere Menschen unter Unfreiheit verschiedenster Art bzw. unter den Freiheiten, die wir für uns beanspruchen.

Wie viel Begrenzung ist nötig/notwendig, um Freiheiten zu schützen/zu wahren/zu ermöglichen?

Rolle des Staates in Abgrenzung zum Individuum, Eingriff in Privatsphäre; wie viel Regeln müssen sein.

Begründung:

Zur Dauer

Uns ist bewusst, dass die gewählte Dauer des Lagers für viele Leiterinnen und Leiter bedeutet, dass sie einen Tag Urlaub für das Lager nehmen müssen. Nichtsdestotrotz haben wir diesen Punkt gegenüber den Vorteilen einer längeren Dauer abgewägt und uns bewusst dafür entschieden, diesen Zeitraum anzusetzen.

Naturgemäß ist der Aufwand, ein Großlager für eine solche Menge an Teilnehmenden zu organisieren immens. Um diesen Vorbereitungsaufwand, gerade im Zuge der aktuellen Diskussion der Zeitproblematik von Schülern und Studenten, für alle in der Vorbereitung Beteiligten Personen zu rechtfertigen, möchten wir gerne den größtmöglichen Nutzen aus der Zeit des Lagers ziehen und für die Kinder, Jugendlichen und Leiterinnen und Leiter ein möglichst langes Lager zu ermöglichen. Ein längere Dauer eröffnet gleichzeitig die Gelegenheit ein abwechslungsreicheres Programm, z.B. mit längeren Exkursionen und Programmblöcken, anzubieten.

Zum Thema

Das Thema Freiheit begegnet jedem und jeder von uns , ebenso wie unseren Kindern & Jugendlichen aller vier Altersstufen, in vielen unserer Lebensbereiche. Wie viele wichtige Werte unseres Lebens ist aber auch die Freiheit einer, der meist erst durch sein Fehlen spürbar wird und so in den Blickpunkt rückt. Das Einfordern von Freiheiten verschiedener Art mobilisiert Menschen auf die Straßen zu gehen, Unterschriftenkampagnen zu unterstützen und vor Gerichte zu ziehen. Für unsere Kinder und Jugendlichen ist frei zu sein etwas Alltägliches und viele ihrer Freiheiten sind ihnen als solche gar nicht bewusst. Trotzdem wird auch ihnen eine Einschränkung derselben des Öfteren bewusst (z.B. Schulpflicht) und damit wichtig. Darüber hinaus findet gerade das Recht auf Mitbestimmung, als eine Form der Freiheit, in unserer Ordnung und Arbeit ihren festen Platz und Wert.

Um den Rahmen des Lagers nicht zur sprengen, wollen wir uns beim Jamb auf die eigene Freiheit beschränken und diese vor allem am Thema Freiheit in Europa deutlich machen. Wir sind überzeugt, dass dieses Thema allen Altersstufen interessante und wertvolle Inhalte bietet und gleichzeitig in einen unterhaltsamen, gemeinsamen Rahmen gefasst werden kann.

„Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert.“ Nelson Mandela