Infos für Bezirksvorstände

Im Bereich Prävention sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche stehst du als Bezirksvorstand den Stammesvorständen als Ansprechpartner zur Seite. Natürlich werden dabei immer wieder Fragen aufkommen, bei denen du dir eine zweite Meinung einholen möchtest oder auf die du auf die schnelle keine Antwort weißt. Dann kannst du dich jederzeit an Sarah wenden. Darüber hinaus gibt es noch ein paar weitere Punkte, die du im Blick behalten solltest:

Schulungsbedarf im Bezirk

Alle Bezirke haben geschulte Multiplikator*innen für die Präventionsschulungen und die Vertiefungsschulungen. Bitte haltet regelmäßig mit den Stammesvorständen und Multiplikator*innen Rücksprache, ob es genug Schulungen für den Bezirk gibt. Wenn es zu kurzfristigen oder langfristigen Engpässen kommt, wendet euch bitte an das Diözesanbüro. Stehen Termine für Schulungen fest, tragt sie bitte rechtzeitig in den Scoutnet-Kalender ein.

Bezirksveranstaltungen

Bei Bezirksveranstaltungen tragt ihr die Verantwortung dafür, dass alle Beteiligten entsprechend der Präventionsordnung geschult sind, den Verhaltenskodex unterschrieben und ein erweitertes Führungszeugnis vorgelegt haben und müsst die Nachweise einsehen und dokumentieren. Hierbei kann zwischen zwei Personengruppen unterschieden werden:

Leitende, die sich mit ihren Gruppen anmelden und mit der Programmplanung und -durchführung weitestgehend nichts zu tun haben:

Hier könnt ihr euch die Präventionsmaßnahmen von einem verantwortlichen Leitenden oder dem Stammesvorstand schriftlich bestätigen lassen oder eure AGBs entsprechend einrichten. Übernehmen Leitende spontan z.B. eine Station bei einer Stadtralley zählen sie auch noch in diese Personengruppe.

Leitende und Helfende, die in die Programmplanung und -durchführung mit eingebunden sind und feste Aufgaben übernehmen:

Hier ist es eure Aufgabe zu entscheiden, für wen welche Präventionsmaßnahmen gelten, diese einzusehen und entsprechend zu dokumentieren. Der Verhaltenskodex gilt für alle, bei den Schulungen und dem eFZ wird nach Art, Dauer und Intensität des Kontaktes zu Kindern und Jugendlichen entschieden.