Institutionelles Schutzkonzept

Gemäß der Präventionsordnung müssen alle Stämme im Diözesanverband Köln bis Ende 2018 ein Institutionelles Schutzkonzept (ISK) haben. Darin werden sämtliche Präventionsmaßnahmen und alle damit einhergehenden Regelungen und Vorgehensweisen schriftlich festgehalten. Mit zum Prozedere gehört eine Risikoanalyse, mit der ihr euch und euer Stammesleben genau unter die Lupe nehmen könnt.

Muss ein Stamm ein eigenes ISK erstellen oder können wir mit der Pfarrgemeinde kooperieren?

Es gibt die Möglichkeit, das ISK gemeinsam mit eurer Pfarrgemeinde zu machen. Dann werdet ihr als Pfadfinderstamm ein Kapitel im ISK der Pfarrgemeinde bekommen. Was schneller geht, unkomplizierter ist oder einfach weniger Arbeits ist? Das lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt von vielen Aspekten ab, z.B. ob ihr einen guten Draht zur Pfarrgemeinde habt. Wichtig ist, dass es eure Entscheidung ist und die Pfarrgemeinde euch dahingehend keine Vorschriften machen kann.

Wie läuft das alles ab?

Einige Bezirke haben Multiplikator*innen ausbilden lassen, die die Stämme bei der Risikoanalyse und der Erstellung des ISK unterstützen. Sie werden auf dich zukommen und das weitere Vorgehen mit dir besprechen und dir alles erklären. Die DAG Ausbildung und die DAG Verona haben viele Wochen an einem Plan und an Methoden getüftelt, wie das alles auf Stammesebene gut umgesetzt werden kann. Wir glauben, dieser Plan ist sehr gut.

Was genau ist meine Rolle?

Als Stammesvorstand bist du dafür verantwortlich, dass die Risikoanalyse durchgeführt und das ISK erstellt wird. Die Multiplikator*innen begleiten und unterstützen dich, sie tragen keinerlei Verantwortung.

Was ist, wenn unser Bezirk keine*n Multiplikator*in hat?

Wenn ihr euch dazu entscheidet, das ISK nicht mit der Pfarrgemeinde zu machen und ihr keinen Multi in eurem Bezirk habt, könnt ihr euch gerne an Sarah wenden. Sie schickt euch die von der Diözesanebene ausgearbeiteten Materialien zu und ihr könnt sie nutzen. Das Diözesanbüro kann jedoch keine so engmaschige Betreuung garantieren wie es die Multiplikator*innen vielleicht tun. Aber vielleicht findet sich auch ein Multi aus dem Nachbarsbezirk, der euch mit an die Hand nimmt.