Weltjugendtag 2005

Internetcafé in der Rolandstraße

Was macht man auf dem Weltjugendtag mit einer Kiste randvoll mit Mäusen, dazu passenden Tastaturen, Computern und Monitoren?

Richtig, das WJT-Internetcafé in der Rolandstraße aufbauen. Surfen, chatten und mailen für unsere Gäste - und natürlich auch für die Helfer. Der Aufbau ging recht flott voran. Rechner verkabeln, die Internetleitung des Hauses anstöpseln und schon hätte es losgehen können... fast - denn was fehlte, war ein Betriebssystem. Nach einigem Basteln wurde dann aus einer englischen Knoppix-CD (eine Linux-Version, die sich von CD starten lässt) nach kurzer Zeit und nach einigen Anpassungen das Scoutmission-Knoppix. Mit einem Scoutmission-Hintergrundbild, einem Firefox-Browser mit www.scoutmission.org als Startseite und einem kleinen Trick, wie das am Anfang sehr langsame Internet dann doch recht flott wurde. So flott, dass wir u.a. zwei junge Damen aus dem Odenwald als Stammgäste hatten, nach denen man morgens seine Uhr stellen konnte und die bei uns nicht nur längere Zeit gechattet haben, sondern uns auch mit netten Berichten über ihre WJT2005-Erlebnisse unterhalten haben.

Betreut wurde das Internetcafé von Stefan, Tobi (beide DAG Medien), Sven (Bezirk Bergisch-Land) und Modi (Bezirk Niederberg). Außer im Keller zu hocken und dabei die neuesten WJT-Dinge im Internet zu erfahren haben wir viele, viele Fotos vom International Scout Center gemacht, Fotos von anderen gesammelt, Sodhexo-Essen gegessen, bei anderen Aufgaben das Tageslicht gesehen und uns mit nicht-funktionierenden DVBT-Karten für Notebooks rumgeschlagen. ("Wir kriegen nur Super-RTL, die zeigen statt dem Papst höchstens einen Disneyfilm...")

Alles in allem wurde das Internetcafé gut genutzt, war aber nicht wie anfangs befürchtet richtig überrannt, so dass wir Stress gehabt hätten.

Die Kellerkinder Modi, Stefan, Sven, Tobias mit Hilfe des AGM-Wiki