Fotos vom Friedenslicht 2010

No previous pageNo next page
5255308403 00676c0ab4 b
5255308941 54ea06f17e b
5255310317 731d44c1c4 b
5255311187 024ae43248 b
5255311937 dd7b303f8d b
5255312827 e6911e9f03 b
5255314159 7888cf8047 b
5255315315 b19883a67f b
5255316209 133a8dfe10 b
5255317969 6db780c493 b
5255318599 542e0f049e b
5255319235 22fb97ecc9 b
5255322055 d5b34f8233 b
5255324623 54001b9902 b
5255326153 0d6abb451f b
5255327391 eaf50b7e3f b
5255926466 92bdc31eb4 b
5255930558 1da4b0c4fb b
5255933542 9e88ef4f25 b
5255934072 eec95f344d b
5255935968 6a78fac8c8 b
5255937046 be13454a9b b
5255940050 992f6a997e b
5255941236 d366954dc8 b
5255942052 10441f848a b
5255942964 999c0ca807 b
5255943938 3da9181ec5 b
5255944728 bd80e2d3ee b
DSC06166
DSC06172
DSC06176
DSC06177
DSC06178
DSC06179
DSC06180
DSC06181
DSC06182
DSC06183
DSC06184
DSC06185
DSC06186
DSC06187
DSC06188
DSC06189
DSC06192
DSC06193
DSC06194
DSC06196
DSC06199
DSC06200
DSC06211

































































































































































































































































































































































































































































Einmal Wien und zurück – Friedenslicht 2010

Unsere Wienfahrt zum Friedenslicht begann eigentlich schon ein Jahr zuvor. Irgendwie zumindest. Wir haben, einer kleinen Tradition unseres Stammes folgend, im Jahr 2009 mit einigen Wölflingen, Juffis, Pfadis und Rovern am Kölner Hauptbahnhof gemeinsam mit anderen Pfadfindern das Licht in Empfang genommen. Und dann kamen wir auf die Idee: Fragen wir doch unseren Diözesankuraten Johannes Meißner einfach mal, ob wir das nächstes Jahr nicht machen könnten, das Licht aus Wien nach Köln bringen. Johannes nahm unsere Bitte in seinen "Themenspeicher" auf und im Herbst wurden wir dann nochmal von ihm gefragt, ob das Interesse noch immer bestehe. Es bestand.

So fingen wir nun an unseren kleinen Trip nach Wien zu organisieren, alles gemeinsam mit der Leitung der deutschen Delegation des rdp. Die Teilnehmer wurden angefragt, wir meldeten uns bei der Delegationsleitung an, der Zug wurde gebucht, die Stadtbesichtigungen festgemacht und so weiter. Was halt alles dazu gehört. Gleichzeitig organisierten wir noch in unserem Heimatstamm den Friedenslichtgottesdienst mit unserem Kuraten.

Dann war es endlich soweit. Donnerstag, 19.30h, wir stehen am Kölner Hauptbahnhof und der Zug nach Wien wartete auf uns. Wir, dass sind mittlerweile die Juffis Max und Sebastian, sowie die Leiter Simone, Johannes und Jörg. In unserem 6er Abteil machten wir fünf es uns bequem und wir hatten wirklich ausgelassen gute Stimmung. Das war dann auch anfangs das Problem einer weiteren Mitreisenden, die geschafft von ihrem Arbeitstag irgendwann später dazustieg und auch nach Wien wollte. Aber schließlich hatten wir doch gemeinsam eine gute Nacht und noch eine nette Reise. Nach und nach füllte sich auch der Zug mit immer mehr Pfadfindern, die wir auch schon ein klein wenig kennenlernten und dann in Wien sah man schon riesige Horden. Wir schlossen uns unserer Delegation an und suchten unser Quartier im Pfarrsaal einer kleinen Gemeinde auf. Dort richteten wir uns ein und nach einem kurzen Gottesdienst und Klärung organisatorischer Fragen, machten wir uns auf, um die Wiener Innenstadt unsicher zu machen. In der folgenden Zeit gabs erstmal lecker Pizza zum warmwerden, dann schauten wir uns die Stadt an und suchten einen GeoCache. Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Abstecher ins Cafe Sacher (das musste einfach sein) und schon gings zur Traudl in die Mozartstuben. Hier gabs XXL-Schnitzel und wir genossen reichlich Almdudler. Irgendwann war dann auch der Rest des Abends zu Ende und die erste und einzige Nacht in unserer Unterkunft begann. Der nächste Tag, Samstag, war nun zunächst der Kultur gewidmet. Eine mittelalterliche Stadtführung im Regen zeigte uns die Geschichte Wiens. Ins Detail möchten wir jetzt hier nicht gehen. Dann näherte sich aber auch der Höhepunkt unserer Reise. Die Aussendungsfeier des Friedenslichtes. Nachdem unsere Juffis uns tapfer den Weg zur Kirche gezeigt hatten, konnten wir erleben, wie das Friedenslicht in Anwesenheit von hunderten von Pfadfindern aus ganz Europa feierlich vom Friedenslichtkind des ORF weitergegeben wurde. Es war einfach eindrucksvoll. Unsere Juffis stürzten sich dann auch mutig auf die anwesenden Pfadfinder aus Argentinien und tauschten Halstücher. Auch das war nochmals ein besonderes Highlight. Auf dem Weg zur Traudl, hier wurde unser XXL-Schnitzeltag wieder mit der ganzen Delegation fortgesetzt, passten wir natürlich höllisch auf, dass das Licht nicht ausging. Zwischenzeitlich musste mit anderen Pfadfindern dann doch mal das Licht „getauscht“ werden, weil der Zugluft der Wiener U-Bahn konnten die Laternen nicht immer widerstehen. Bei Traudl wurde nun herzhaft gegessen, fröhlich Fahrtenlieder gesungen und viel mit anderen unterhalten. Die Teilnehmer der niederländischen Delegation tauschten mit unseren Kindern dann noch fleißig Aufnäher. So verging die Zeit und es rückte die Abfahrt näher. Den Abstecher in unsere Unterkunft verlängerten Max, Johannes und Jörg noch ein wenig. Aber irgendwann waren wir alle dort, holten unsere Sachen und es ging ab zum Bahnhof. Von dort traten wir den Heimweg an.

Die Nacht war lang, die Sitze unbequem, aber irgendwie hielten wir durch. In München trennten wir uns zu einem Großteil auf und wir nahmen den Zug nach Köln. Dort erwartete uns auch Johannes mit einer kleinen fröhlichen Schar und brachte uns passende Lieder entgegen. Im Kölner Dom konnten wir uns dann noch an der Gestaltung der Kölner Aussendungsfeier beteiligen. Es war schon ein tolles Gefühl die ganze Zeit im Altarraum zu sein und die Blicke der vielen Leute auf sich zu ziehen. Aber es war auch eisig kalt und müde waren wir auch. Im Dom wurden wir dann auch von einer Gruppe unseres eigenen Stammes begrüßt und denen schlossen wir uns nachher dann an, um in unserer Gemeinde nun den abschließenden Gottesdienst zu feiern. So nahm eine sehr schöne, lange, mit wenig Schlaf verbundene und äußerst eindrucksvolle Reise ihr Ende.

Jörg Uthmann

Stamm Dom Hélder Câmara, Köln-lrh.