Friedenslichtaktion 2018

 

Friedenslicht aus Betlehem in Köln

 

Pfadfinder*innen als Botschafter*innen des Friedens

 

Köln. Wie jedes Jahr zum dritten Advent bringen Pfadfinder*innen das Friedenslicht nach Köln. Das in der Geburtsgrotte in Betlehem entzündete Licht findet über Linz den Weg in die Domstadt. In einem vom VCP (Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder), der PSG (Pfadfinderinnenschaft St. Georg) und der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) veranstalteten Aussendungsgottesdienst am 1 6. Dezember um 1 5 Uhr im Kölner Dom wird das Licht an Kinder, Jugendliche und Erwachsene verteilt.

Aufruf zu mehr Toleranz und Vielfalt

 

Unter dem Motto: „Frieden braucht Vielfalt - zusammen für eine tolerantere Gesellschaft" wirbt der Gottesdienst für mehr Toleranz und Vielfalt in Gesellschaft und Kirche. Die Bereitschaft, respektvoll miteinander umzugehen, bildet die Basis für ein friedliches Miteinander.

 

Friedens-Demonstration auf dem Bahnhofsvorplatz

 

Als Botschafter*innen des Friedens ziehen die Mitfeiernden nach dem Gottesdienst auf den Bahnhofsvorplatz. Damit wollen sie ein Zeichen gegen jede Form der Diskriminierung und Ausgrenzung setzen.

Das Friedenslicht als Zeichen der Hoffnung und der Solidarität

 

Danach bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht in staatliche, kirchliche und soziale Einrichtungen. „An vielen Orten brennt über Weihnachten das Friedenslicht als Zeichen der Hoffnung und der Solidarität" , erläutert Pfarrer Dr. Dominik Schultheis, Diözesankurat der DPSG im Erzbistum Köln. Wo immer man sich für eine bunte Vielfalt einsetze, werde man selbst zum Licht für all jene, die sich ausgegrenzt fühlen.

Zur Tradition des Friedenslichts

 

Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Seit 25 Jahren verteilen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht in ganz Deutschland.

 

Weitere Informationen gibt es auf Facebook.