Harry Potter: Verteidigung gegen die dunklen Künste

Zauberer, Muggel und seltsame Geräusche aus dem Klo

Problemfälle in der Leiterrunde

(Chaos, Stress, Frust, Ideenlosigkeit, Langeweile)

Vom 9.-11.2.2001 fand im Haus Maurinus bei Leverkusen das diesjährige StaVo-ZEM als „Blockseminar zur Verteidigung gegen die dunklen Künste“ statt. Im Harry-Potter-Ambiente hatten 18 StaVos hier die Gelegenheit begleitet von wirklich vorzüglichem Lehrpersosnal und exzellenten Referenten zu lernen, wie Chaos, Stress, Frusts, Ideenlosigkeit, Langeweile und dergleichen in der Leiterrunde bewältigt werden können.

Unter anderem brachte ihnen eine gewisse Rita Kimmkorn bei, interessante Artikel zu schreiben. Daraus folgt nun diese hoffentlich literarisch wertvolle Zusammenfassung:

 

Eine illustre Gesellschaft von 18 angehenden ZauberschülerInnen aus der gesamten Diözese Köln fand sich mehr oder weniger pünktlich zur rechten Zeit am Gleis 9¾ ein, um mit dem Hogwarts-Express zur besagten Schule zu reisen. Am Ziel angekommen erwartete sie nicht nur Hagrid, ein in Fell gehüllter bärtiger Bibo, sondern auch ein sprechender Hut, der alle in verschiedene Klassen aufteilte. Die mutigen kamen nach Gryffindor, die hilfsbereiten nach Hufflepuff, die weisen nach Ravenclaw und die listigen nach Slytherin.

Unter Sternenhimmel wurde die erste Mahlzeit eingenommen, welche die beiden knuddeligen Hauselfen Dobby (Jupp) und Winky (Alex) auf vorzügliche und äußerst untertänige Art und Weise zubereitet hatten (sie schlugen immer an die Wand, wenn man sie bei einem Fehler erwischte). Das Salz in der Suppe war jedoch (neben dem Erlernen von allerlei Wichtigem für die Arbeit als StaVo) der Kampf um den Hauspokal, der im Quidditsch-Turnier seinen Höhepunkt fand. Für die Punktevergabe zuständig war ein gewisser Snape (Gregor) der, obwohl Hauslehrer der Slytherins, for allem durch sein faires Verhalten den anderen Klassen gegenüber bestach, was auch Anlass zu einem wahrlich kunstvollen Gedicht gab.

Über das Seminarprogramm herrschte jederzeit vollkommene Klarheit, da die visionäre Trelawney (Christiane) es immer rechtzeitig und eindrücklich vorhersagte. Um die Gebrechen der Schüler kümmerte sich Madame Pomfrey (Kerstin). Beinahe hätten die Slyntherins den Hauspokal gewonnen, doch das wusste die stellvertretende Schulleiterin von Hogwarts, McGonagall (Ute), zu verhindern. Aus unerfindlichem Grunde nahm sie ihm die Vergabe der Punkte kurz vor Toresschluss ab. Zwischendurch kamen noch Gäste. So zum Beispiel Mad Eye Moody (Stefan), der einen Muggelkult bzw. Gottesdienst nach Art der Menschen zelebrierte.

Ein Kobold und eine neugierige Reporterin vom Tagespropheten (beides Ise) schaute ebenfalls vorbei. Es war viel los an diesem Wochenende und die TeilnehmerInnen schienen recht erschöpft, als sie voller schöner Eindrücke und mit neuem Handwerkszeug für die Arbeit daheim im Stamm in den Zug Richtung Alltag einstiegen. So, das war es vom StaVo-ZEM. Halt, beinahe wären die mysteriösen WC-Geräusche unterschlagen worden. Tag und Nacht spukte nämlich die maulende Myrthe (?) auf der Damentoilette herum und gab unfeine Geräusche von sich...