Ein Glas Milch und die richtigen Worte - Was macht VERONA im Wilden Westen?

Moderation mit Herrn Incze (groß ZEM)

 

Während vor dem Tagungsraum 28 Steckenpferde Hafer fressend den Tag verbrachten, hab sich deren Besitzer ein Wochenende lang mit dem Thema Rhetorik und Moderation auseinandergesetzt.

Tierschützer aufgepasst: Selbstverständlich haben wir auch für artgerechten Auslauf gesorgt – sehr zur Belustigung der Indianer.

Während des ersten Ausritts wurden zunächst Steckenpferde und Reiter miteinander bekannt gemacht. Um für den nächsten Tag gut gerüstet zu sein, haben wir uns dann einem großen Quiz mit themenbezogenen Fachbegriffen gestellt. Es galt, die Kategorien Umschreibung, Pantomime und Zeichnung zu meistern.

 

Am Samstag waren vor allem Konzentration und Ausdauer gefragt. Eine echte Herausforderung auch für unseren Referenten Herr Inzce. 28 Teilnehmer mussten nacheinander ihr rednerisches Können unter Beweis stellen und immer 27 Teilnehmer gleichzeitig zuhören! So erhielten wir eine Menge interessanter Informationen, z.B. über außergewöhnliche Volleyballteams, diverse Wohnungen, die eigene Geburt oder auch den Tango-Tanz. Dank präziser Rückmeldungen und konstruktiver Kritik durch den Referenten konnten sich die meisten Teilnehmer Schritt für Schritt verbessern. Erstaunlich, wie nervös man sein kann, wenn einem so genau zugehört wird.

 

Pause war an diesem Tag ein Fremdwort. Viele gingen nur rasch zum Essen und anschließend wieder zurück in den Tagungsraum, um sich konzentriert auf ihre Rede vorzubereiten. Pünktlich zur Messe war es dann geschafft. Ein großes Dankeschön an Herrn Incze.

Den Sonntag begann mit Spielen auf der Wiese. Auch hierbei ging es um Kommunikation. So haben wir z.B. beim Blindenfußball festgestellt, wie schwierig es ist, einen nur hörenden Spieler von der Seitenlinie aus über das Spielfeld zu dirigieren. Erstaunlicherweise wurden sogar Tore erzielt.

Dann wurde es zeitlich auch schon sehr eng, denn es standen noch die Themen Moderation und Visualisierung auf dem Programm. Schließlich kamen noch wir zu einem kurzen Referat „Wie bekomme ich meinen Zuschuss“, gehalten von Andre Pluta und Dirk Rumpff (RdP-Geschäftsführer). Sie erläuterten die aktuellen Richtlinien und beantworteten Fragen.

Ein ZEM über ein Thema, das für viele relevant ist und trotz der kurzen und knappen Zeit konnte auch jeder etwas mitnehmen. Bleibt abschließend nur noch zu sagen: VERONA „isst“ mehr?

 

Kerstin Stinze