Druiden ZEM im Bergischen

zum Thema Motivation, Konflikte, neues Ausbildungskonzept, Zuschüsse

Das ganze Bergische Land ist von den Römern besetzt. Das ganze Bergische? Nein! Ein von unbeugsamen gallischen Stammesvorständen bevölkertes Haus hört nicht auf, den Problemen in Stamm und Leiterrunde die Stirn zu bieten. Dazu kamen die Willensstarken vom 22.-24.04.2005 nach Osminghausen, bei Wermelskirchen, zum StaVoDruidenZem. 

Sehr gallisch begann es auch schon, als wir Freitag nach einer längeren Irrfahrt endlich ankamen: Troubadix (Christiane) begrüßte uns mit Gesang ("Blöde Gefühle"). Nach dem Beziehen der Zimmer und einem vorzüglichen Fischessen, zubereitet von Verleihnix (Gregor) und Yellowsubmarine (Kerstin), wurde es schließlich ernst. Die erste Kurseinheit stand ganz im Zeichen des Austauschs über Erwartungen ans Leitersein im Rahmen des Einstiegsgespräches. Außerdem ging es um grundlegende Schwierigkeiten ("Römerhelme") bei der Stammesvorstandsarbeit. Es wurde bis spät am Abend diskutiert. Anschließend blieb noch genügend Zeit für das Kennenlernen in gemütlicher Atmosphäre, bei dem alle eine Menge Spaß hatten. 

Samstag starteten wir - wie konnte es anders sein - mit einem leckeren Fischfrühstück und einem alten gallischen Lied. Inhaltlich beschäftigten wir uns in exzessiver Kleingruppenarbeit mit Themen aus der Einstiegsphase des neuen Ausbildungskonzeptes wie Stammeskultur und -traditionen, Leitungsverständnis und Mitbestimmung, Gruppenphasen und Gestaltung der Leiterrunde, die uns unter anderem Asterix (Stefan) nahe brachte. Zwischendurch wurde das Programm immer wieder durch Spiele aufgelockert, um die Konzentrationsfähigkeit wieder herzustellen. Die obligatorische Feier der Gallier am Ende des Tages mit Grillen, Kaltgetränken und gefesseltem Barden hatten wir uns redlich verdient. 

Sonntag bekamen wir zunächst Besuch vom Geldeintreiber (Peter) aus dem fernen Rom zum Thema Zuschüsse. Danach standen noch Leitermotivation und Leiterwerbung auf dem Programm, wozu uns Obelix (Thomas) und Miraculix (Heike) etwas mit auf den Weg gaben. Zeitweise anstrengend waren zwar die langen Arbeitsphasen, alles in allem war das Wochenende jedoch sehr schön. Wir konnten eine Menge konkreter Ideen für die Vorstandsarbeit in Stamm oder Bezirk mitnehmen. Auch bestand gute Möglichkeit zum Austausch und Kontakte knüpfen. 

Hartwin Althoff