Neumond

Ausbildungshorror in der Villa Maurinus

oder:

Wir sind die Anderen, Wir dienen unterschiedlichen Kräften 

Ein Wochenende zwischen Licht und Dunkelheit im Haus Maurinus

Personal- und Konfliktmanagement

Mitte des Aprils eilten zehn Gesandte aus allen Himmelrichtungen des Diözesanverbands Köln in das malerische Lützenkirchen. Die Schiedsleute der Dunkelheit und des Lichts riefen die Vertreter der beiden Kräfte zusammen, um in einer Konferenz zur Erhaltung des Gleichgewichts zwischen Licht und Dunkelheit zu verhandeln. Gleich nach der Ankunft teilten sich die Gruppen und alle Mitglieder ertasteten sich den Weg in den Konferenzraum. Dort angekommen begrüßten uns Nikolaus, der oberste Schiedsherr des Lichts und Christiane, die Fürstin der Finsternis, welche zusammen die drei täglichen Konferenzen der beiden Gruppen leiteten. Immer wieder fanden sich die dunkle Seite um den Gregor, den gruseligen Vampir, und die Seite des Lichts um den strahlenden Stefan zusammen. Erbittert wurde mit den Symbolen der Macht um die Mitglieder der Teams gerungen. Wer alleine angetroffen wurde, war ein leichtes Opfer für die gegnerische Seite. Doch nicht jeder „befreite“ ergab sich mit Hingabe seinem neuen Team… Heldenhafte Treue oder schnöder Verrat? Hier schieden sich die Geister.

Aber es wurde auch hart gearbeitet. Alle Teilnehmer erfuhren etwas über ihren jeweiligen Leitungsstil und das Team kitzelte oftmals Fähigkeiten oder auch Einsichten aus uns, von denen wir selbst nichts wussten. Bei Teamspielen, Diskussionen, dem Durchspielen von Situationen, Abenteuern mit verbundenen Augen und einem gewa(a)gten Einsatz im Niedrigseilgarten wurde uns mit jeder Menge Spaß eine Unmenge an Wissen vermittelt und verstecktes Wissen aus unserer Erfahrung an die Oberfläche gebracht.

Eine echte Hilfe war auch das super Kochteam, welches ein eigenes Motto für das Wochenende hatte, das da wohl war: „20.000 Kilokalorien braucht der durchschnittliche Leiter während eines ZEMs“. Wir wären glücklich, wenn wir auf allen Pfadfinderveranstaltungen so köstlich und andauernd speisen könnten. 

Als Fazit können wir sagen, dass man auf einem StaVo-ZEM hervorragend speisen kann und in den Pausen zwischen dem Essen mit einem klasse Rahmenprogramm (mitreißend auch für echte Verkleidungsmuffel) wirklich viel lernen kann!

Unser Vorsatz und gleichzeitig eine Empfehlung: Spätestens nächstes Jahr wieder zum StaVo-ZEM!  

Tini & Didi (Stamm Lörick)