ganz nach OBEN: StaVo-Coaching-ZEM

Die Wildnis muss erforscht werden!

Vorstandsschulung (über die eigene Rolle als Vorstand, das Entdecken von Potential, Visionen und deren Verwirklichung) als Abenteuer

 

Hochverehrte Leser dieses Magazins! Ich wende mich mit diesem Artikel an Sie in der Hoffnung, dass Sie den falschen Gerüchten und üblen Verleumdungen, welche über meine Person im Umlauf sind, keinen Glauben schenken. Stattdessen baue ich darauf, dass Sie mir vertrauen und die Wahrheit erkennen, wenn Sie Ihnen begegnet. Mein Name ist Charles Muntz, der Charles Muntz! Einst wurde ich noch vor Baden Powell als der wagemutigste Erforscher der Wildnis gefeiert. Neben mir sah selbst Christoph Kolumbus als Entdecker blass aus. Schließlich fand ich an den Paradiesfällen das Skelett eines bisher unbekannten Riesenvogels und man bezichtigte mich der Betrügerei. Jüngst wurde ich in so albernen Filmen wie „Oben“ gar als übler Bösewicht und schlechter Gastgeber dargestellt. Nichts davon stimmt aber auch nur im Entferntesten!

 

Im Gegenteil: Den Riesenvogel gibt es wirklich! Ich habe Ihn „Bibo“ (Thomas) genannt, mit viel Geduld groß gezogen, dressiert und – damit ihn die Fachwelt nicht gleich auseinander nimmt – inkognito Kölner Pfadfindern als Diözesanvorsitzenden zu Verfügung gestellt. Des Weiteren: Wenn es einen formvollendeten Gastgeber gibt, dann bin ich es! Seit langer Zeit schon beherberge ich auf meinem Luftschiff, der „AG Verona“, einen griesgrämigen alten Mann (Nikolaus), dessen tote Frau (Susanne) und einen hyperaktiven jungen Wölfling (Jan). Neulich noch gewährte ich im Rahmen einer Stammesvorstandesschulung 20 weiteren Pfadfindern Unterschlupf und ließ Sie durch von mir abgerichtete Hunden auf das Beste versorgen. Besonders hervorheben möchte ich hier die ausgezeichnete Leistung der Küchenhunde Gamma (Kerstin) und Epsilon (Christian).

 

Aber das war noch nicht alles! Gemeinsam mit dem Bibovogel, dem griesgrämigen Alten, der Toten, dem ADHS-Pfadfinder und Dug, einem allzu herzigen Golden Retriever (Christiane), brachte ich den 20 eine Menge bei: Gleich am ersten Abend lernten sie, dass man im Programm durch die Zusammenlegung von Kennlernrunde und Abendessen viel Zeit sparen kann. Zeit, welche vor Ort dann noch sinnvoll genutzt wurde für Vogeljagd, halsbrecherische Erkundung einer Schlucht und das Erzählen von Stammesabenteuern unter der Bettdecke.

 

In den folgenden beiden Tagen eröffneten „Wir“ ihnen einen Zugang zu den vielfältigen Möglichkeiten, die in ihnen und ihrer Leiterrunde stecken und die sie als Ressourcen nutzen können, um sich als einzelne Person und als gesamter Stamm Ziele zu setzten und diese auch tatsächlich zu erreichen. Dazu beschäftigten sie sich mit Figuren, die in ihrem „Inneren Parlament“ im Zentrum sitzen oder am Rande stehen, übten sich in der kollegialen Beratung zu Fällen aus ihrer Leiterrunde, entwickelten mit Mindmap, Lebenshaus und Organ-Igramm persönliche und Gruppen-Ziele, überprüften diese mit der SMART-Methode und bauten mit erlebnispädagogischen Übungen ihre Gruppenleitungskompetenzen aus.

 

Ein Höhepunkt war sicherlich, als ich den 20 am zweiten Abend die von mir in der Sangeskunst geschulte Lenahündin präsentierte. Sie kürten diese zur Gewinnerin des Abends. Am Ende der Schulung angelangt gaben dann auch alle freimütig der Öffentlichkeit preis, dass sie – von ein paar unwesentlichen Kleinigkeiten abgesehen, für die ich nun wirklich nicht verantwortlich gemacht werden kann – die Zeit auf meinem Luftschiff genossen haben und keineswegs bereuen. Ich gehe nun mit Gewissheit davon aus, dass diese meine Gäste nach ihrem Aufenthalt bei mir und Sie, verehrte Leser, nach der Lektüre dieses bescheidenen Artikels, mit dazu beitragen werden, meinen guten Ruf wieder herzustellen und künftig vielleicht wieder oder das erste Mal eine Schulung bei mir und meinem Team, der Verona AG buchen. Das nächste Abenteuer wartet!

 

Hochachtungsvoll, Ihr Charles F. Muntz