Der Juffi-Hike

Vom 22.bis zum 24.07. fand der Hike des Juffi-Arbeitskreises statt. Gemeinsam fuhren wir mit dem Zug bis nach Brohl. Nach kurzem Umpacken einiger Lebensmittel, einem kleinen Umweg in Brohl und einem etwas längerem Aufenthalt an einer Bäckerei machten wir uns auf den Weg. Dieser führte uns zu Beginn erst mal ziemlich steil aus dem Brohltal heraus. Atemlos und verschwitzt machten wir die erste Pause an einem Friedhof um unsere Wasservorräte aufzufüllen. Dort lernten wir eine nette ältere Dame kennen, die uns den Tip gab, dass wir uns nach Brohl runter einfach nur rollen lassen müssten. Schade, dass wir weder zurück nach Brohl wollten, noch mit Fahrrädern unterwegs waren.

Wir liefen lieber weiter, zu einer Schutzhütte die auf der Karte mit extra Panomarablick gekennzeichnet war. Zwischendurch noch ein kurzer Aufenthalt bei ein paar Pferden und dann erreichten wir unsere Hütte. Sie war weiss und, zur großen Juffifreude, BLAU gestrichen, hatte eine Veranda, eine Feuerstelle und einen tollen Ausblick über das Brohltal.

Am Abend saßen wir gemütlich mit lecker Essen und Wein am Feuer.

Den Samstag verbrachten wir mit laufen, pausieren (es gab selbst gemachte Hamburger und eine Flasche Kindercola zu Mittag), fleissigem Lieder dichten und einem Jeopardy-Spiel über Jugendliche. Du darfst an dieser Stelle einmal überlegen, was „Schnitzel braten“ bedeutet. Die Auflösung steht ganz unten.

Am Abend erreichten wir wieder eine Schutzhütte, leider nicht so schön wie die vom Vorabend und ausserdem verschlossen, aber Alex wartete dort auf uns. Vorher leider mit lernen beschäftigt, beglückte er uns mit Bier, Zucchinis und vor allem mit Hirschfleisch. Während die einen den Hirsch zerlegten (es war „nur“ ein Bein) und marinierten, bereiteten die anderen Schlammkartoffeln und Zucchinischeiben vor. Beim essen ging ein seliges Lächeln durch die Runde, weil es einfach unglaublich lecker war.

Nach einem kleinen Holzzerlegunfall von Lars und einem Gute-Nacht-Gummibärchenorakel für jeden, holten wir uns dann unseren wohlverdienten Schlaf.

Am nächsten Morgen brachen wir dann nach Engeln auf, wo auch schon die Brohltalbahn auf uns wartete. Die Brohltalbahn, eine romantische kleine Holzschmalspurbahn, die wenn sie nicht gerade restauriert wird auch ordentlich qualmt, fuhr uns zurück nach Brohl, wo wir wieder in den Zug zurück nach Köln stiegen.

Und damit war unser Hike leider auch schon beendet.

Schnitzel braten: mit Zunge küssen