Juffi-Hike 2009

Schwarz zelten unter einer weißen Plane

 

Schwer bepackt aber voller Vorfreude traf sich der Juffi- AK freitags im Siebengebirge, um ein Wochenende durch diesen schönen Teil der Diözese zu hiken.

Mit von der Partie waren außerdem 4 Juffileiter, die unserer Einladung gefolgt waren, nachdem wir den Hike auch für unsere Leiter geöffnet hatten.

14 blaue Symphatisanten wanderten an diesem ersten Abend noch das kurze Stück zu unserem ersten "Zeltplatz", ein Hochplateau mit einer Felswand im Rücken und einem sagenhaften Ausblick. Wir hatten gerade unsere Hauptspeise (Hot Dogs, als Vorspeise gab es Melone mit Serano- Schinken) auf, da begann es auch schon an zu regnen - Kein Problem für uns, hatten wir doch schon unsere große weiße Plane zwischen den Bäumen gespannt und konnten so gemütlich bei einem Schwedenfeuer das Lieblingsgetränk jedes Teilnehmers probieren.

Samstags starteten wir dann mit 12 Unternehmungslustigen (zwei mussten leider schon früher zurück und verließen uns in der Nacht). Bei kaum bedecktem Himmel ging es weiter und wir lernten uns etwas besser kennen, in dem wir uns mit sehr philosophischen Fragen von Max Frisch beschäftigten. Doch nicht lange, da begann es zu regnen. Doch auch auf den Regen ist Verlass: So richtig stark wurde es erst, als wir nachmittags eine Brauerei erreichten, die auf dem Wege lag. Von dort aus ging es nach einer kurzen (flüssigen) Stärkung  mit einem historischen Schienenbus weiter, der uns den Berg, den wir zuvor runtergekraxelt waren, wieder rauf brachte.

Oben angekommen, verließen uns abermals zwei Teilnehmer. Bald darauf trafen wir aber auch wieder auf neue AK- Mitglieder und Symphatisanten, als wir unser Tagesziel, einen wunderschönen See erreichten. Johannes und Lauri stießen dazu, sowie Klemens, ein Juffileiter, der schon einmal eine Plane gespannt hatte. Pünktlich zu unserer Ankunft hörte auch endlich der Regen auf.

Das Schild, das am See zelten und lagern als auch schwimmen verboten ist, haben wir wohl übersehen...

Nach einem erfrischenden Bad machten wir uns daran, einen Raclette- Grill zu bauen, in dem wir anschließend sehr leckeres Raclette machen konnten. Hier kamen endlich zwei der sechs Backsteine zum Einsatz, die David die ganze Zeit mit sich herumschleppte!

An diesem Abend gab es mehrere Überraschungen: Lauri teilte uns mit, dass er mit diesem Wochenende aus dem AK ausscheiden würde. Leider findet er nicht mehr die Zeit dabei zu bleiben und hat sich so schweren Herzens dafür entschieden, uns zu verlassen. Und Johannes verlieh meiner Wenigkeit die ersehnten Klötzchen und das leberwurstfarbene Halstuch. Unglücklicherweise muss ich die Klötzchen zurück geben- zumindestens eins: Statt der erwarteten zwei hatte ich drei!

Johannes verabschiedete sich noch an diesem Abend, Lauri am nächsten morgen. Dafür kam Tom K. zurück, der uns am Tag zuvor verlassen hatte und brachte frischen Kaffee, Brötchen und Eier mit. Es hätte ein langes, ausgedehntes Frühstück werden können, hätte es sich nicht gerächt, dass wir hier ohne Erlaubnis zelteten.

Schwarz zelten und schwarz zelten können zwei ganz unterschiedliche Dinge sein...

Nachdem uns mit der Polizei gerdoht und Beweisfotos von uns geschossen wurden, beeilten wir uns möglichst schnell das Weite zu suchen....

Auf einer entfernten Wiese spannten wir dann nocheinmal unsere Plane aus um etwas thematisch zu arbeiten: Der AK stellte die bisherigen Infos für unser Diözesanstufenlager 2010 (18.- 20. Juni) vor und gemeinsam überlegten wir dann, wie das Lager im Detail aussehen könnte. Nach einer kurzen Reflexion verabschiedeten wir uns dann aber und jeder fuhr nach Hause- Müde, dreckig- aber glücklich!

Magnus für den AK