Heute kann es regnen, stürmen oder schnei’n, ...

… denn der AK wandert auch ohne Sonnenschein
jetzt wird gewandert auch wenn die Plane kracht
und es wird gegessen, gesungen und gelacht,
und es wird gegessen, gesungen und gelacht.

Na gut, wir müssen zugeben, dass es nicht geschneit hat, aber ansonsten hat der Wettergott uns bei unserem diesjährigen Hike Mitte Oktober ganz schön zugesetzt.

Auf zur Löwenburg

In kleinerer Besetzung als ursprünglich geplant, trafen wir uns Freitagabend bei Nieselregen in Königswinter, um wie jedes Jahr ein Wochenende auf Schusters Rappen in der Natur zu verbringen.

Die sechs Kilometer hoch bis zur Ruine der Löwenburg reichten aus, um von innen nass geschwitzt und von außen ordentlich nass geregnet zu sein. Doch oben wurden wir mit einem tollen Ausblick über das abendliche Bonn belohnt und auch die Ruine war toll anzusehen.

Trotz starkem Wind und Dauerregen wollten wir hier die Nacht verbringen, spannten eine Gewebeplane auf und machten es uns zum Abendessen und Schlafen darunter gemütlich.

Nach einer recht unruhigen Nacht, während der der Wind an der Plane riss und der Regen laut darauf pladderte, wurden wir von Sonnenstrahlen und um die Ruine wabernden Nebel geweckt.

Frühstück im Wohnmobil

Da es mal wieder in Strömen regnete, ließen wir uns das Frühstück in Marcus' Wohnmobil schmecken, das ganz in der Nähe stand. Gegen Mittag hörte der Regen auf und wir trauten uns den Weg auf den Ölberg anzutreten. Die Zeit bis zum Aussichtspunkt vertrieben wir uns mit der Suche nach ZEM-Themen und Wander-Bingo.

Das Kölsch schmeckte dort oben mit dem Blick auf den Dom am Horizont bei ca. 10°C und Sonnenschein hervorragend.

Der anschließende Weg nach Oberpleis führte uns weiter durch das schöne Siebengebirge an vielen schönen und beeindruckenden Plätzen vorbei.

Erst nach unserer nachmittäglichen Brotzeit wurden wir auf dem Weg zur Kirche noch einmal richtig nass und wohnten dem Gottedienst frierend bei.

Brot und Chili im Dutch-Oven

Vom ständigen Wetterwechsel genervt, beschlossen wir nach der Messe bei Tom zu bleiben und so die Möglichkeit auf einen trockenen Schlafplatz zu haben.

Mit Hilfe zweier Dutch-Oven bereiteten wir Chili sowie ein Brot zu und wärmten uns anschließend bei Gitarrenspiel und Gesang am Lagerfeuer auf.  Zwischendurch hoch erfreut über einen von Mond und Sternen erleuchteten Himmel, zogen wir uns nachts bei strömendem Regen gerne in das Fring'sche Wohnzimmer zum Schlafen zurück.

Dennoch konnten wir Sonntagmorgen in der Sonne frühstücken und tollerweise bei Sonnenschein mit dem Trecker zurück zum Bahnhof gebracht werden.

Es war wiedermal ein wunderschönes Abenteuer. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal, 

Lippi und Polly für den Juffi-AK