Hike auf dem Rotweinwanderweg

Auch dieses Jahr erkundete der Juffi-AK ein Wochenende lang ein nahe gelegenes Wandergebiet. In diesem Jahr ohne Gäste den in Rheinland-Pfalz gelegenen Rotweinwanderweg.

zum Rotweinwanderweg

Mit dem Zug ging es zunächst  von Bonn aus nach Ahrweiler, wo wir auf das Symbol mit der roten Traube – dem Symbol des Rotweinwanderweges- stießen. Die ersten Kilometer waren ein anstrengender Einstieg, denn der Wanderweg führt AUF dem Weinberg entlang.

Nach dem ersten Anstieg wurden wir mit einem tollen Ausblick belohnt und bei Sonnenschein bewältigten wir die erste Etappe bis zu Hütte und Feuerstelle wo wir die Nacht verbringen wollten mit links.

Nach einem vegetarischen Mahl aus dem Feuer, reichten wir zu Kirmesklängen aus dem Tal die Lieblingsgetränke rum und quatschten bis der Regen uns in die Hütte trieb.

zu Fuß

Von Sonnenstrahlen geweckt, waren wir Samstagmorgen früh wieder auf den Beinen, kochten Kaffee und Tee auf dem Feuer und machten uns weiter auf den Weg Weinbergauf und Weinberg ab.

Jeder Aufstieg wurde mit einem Ausblick über das Ahrtal belohnt und die ein oder andere Traube hat auch rein zufällig den Weg in den Mund gefunden.

Um zu unserem besonderen Verkehrsmittel zu gelangen mussten wir den Rotweinwanderweg verlassen – und wurden direkt von anderen Menschen darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Weg nicht der Rotweinwanderweg ist. Nun ja, wir wussten es besser, ließen uns nicht beirren und besuchten abseits des besagten Wanderweges, die Sommerrodelbahn.

zu schnell

Nicht unbedingt ein Fortbewegungsmittel in dem Sinne, dass es einen von A nach B bringt, aber es bewegt einen fort und das ziemlich schnell.

Mit Kluft und Rucksack fielen wir auf und bekamen vom Besitzer der Rodelbahn – natürlich ehemaliger Pfadfinder- einige Freifahrten geschenkt. Außerdem gab er uns einen Tipp für eine nahegelegene Hütte für die Nacht und den befolgten wir dann auch direkt.

zu weit

Leider passten auf dem Weg zu besagter Hütte unsere Karte, die Karte im Wald und die Wege im Wald nicht so richtig zusammen. Über einige Kilometer verließen wir die Wege komplett und bahnten uns querwaldein den Weg. Nach dieser abenteuerlichen Episode erreichten wir irgendwann die Stelle an der uns eine Hütte versprochen wurde, doch es war leider nur eine Bank und das an einer Stelle, die sich nicht zum Schlafen anbot.

Nach kurzem Ausschwärmen fanden wir in der Nähe eine passende Stelle, wo wir eine Plane aufspannten und mit Eintopf und Pudding den Abend ausklingen ließen.

Zähne klappernd schauten wir uns noch den tollen Sternenhimmel an, um uns dann in die warmen Schlafsäcke zu kuscheln.

zurück

Am nächsten Morgen frühstückten wir ausgiebig in der Sonne um dann zur letzten Etappe aufzubrechen.  Dazu gehörte ein Abstecher zur Burgruine Are.

Zum Abschluss eines gelungenen Hikes tranken wir unser wohl verdientes Glas Rotwein  bevor wir mit von Wein, Wind und Sonne geröteten Gesichtern die Zugfahrt nach Hause antraten.

Mal sehen wo es uns nächstes Jahr hinführt?!