Juffi-WBK - Die 13 ½ Klötzchen des Käpt’n Blaubär

(nach dem Musical „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“)

 

 

„Macht Euch zur Reise bereit!“

Vom 6. bis zum 14.9. luden Käpt’n Blaubär und seine Enkel 15 Juffileiterinnen und –leiter von nah und fern nach Schönecken in der Eifel ein. Das Dimensionsloch öffnete sich und sofort ging’s los: Statt unser Gepäck im Haus abzulegen wurden wir nach einer herzlichen Begrüßung losgeschickt, Bildergeschichten zu Abenteuerfahrten unseres Gastgebers zu erstellen, die abends präsentiert wurden. Gemeinsam lernten wir vieles mehr über die sagenhaften Abenteuer Käpt’n Blaubärs, bis es dann galt, eigene Lebensgeschichten vorzustellen und die der anderen zu hören. Mehr und mehr bildeten wir eine Schiffsgemeinschaft und lernten einander zu verstehen, zu vertrauen und miteinander zu arbeiten.

„Wir sind alle bereit, sei der Weg auch noch weit!“

Dies erleichterte die recht anstrengenden Etappen der Projektmethode: Nach einigen Diskussionen, Moderatorenwechseln und Interventionen des Käpt’ns hatten wir es endlich geschafft: Wir hatten den Konsens! Mit neuem Wind in den Segeln machten wir uns ans Werk, unser Vorhaben in die Tat umzusetzen: Wir schwärmten aus, durch Schönecken und Umgebung, um zum einen Lebensmittel aus Wald und Wiese sowie Gärten der einheimischen Bevölkerung zu sammeln und zum anderen Werkzeuge, Bau- und Brennholz zu bekommen. Die Unterstützung der Leute war unglaublich! An nichts mangelte es, sodass wir uns euphorisch an die Vorbereitung des Abends machen konnten.

„Die Brise trägt uns nach Zamonien - Auf nach Zamonien!“

Nun galt es, die letzten nötigen Vorbereitungen zu treffen: Wir nutzten das Highlight Schöneckens, die Burgruine („Zamonien“), um dort ein Tisch-Sitzgelegenheit-Unterstand-Schlaf-Konstrukt zu errichten. Dort aßen wir bei herrlichem Ausblick und Sonnenuntergang, wie er auf  hoher See nicht schöner hätte sein können, zu Abend und genossen die zuvor gesammelten Lebensmittel. Der Abend klang frühmorgens nach einem sehr harmonischen Spiele- und Gesangsabend am Lagerfeuer aus und wir übernachteten gemeinsam dort oben.

„Ich bin so weit gereist, doch die Heimat, sie heißt Zamonien“

Nach einem erfolgreichen und sehr schnellen Abbau erholten wir uns total motiviert und sehr übernächtigt-albern und reflektierten um dann pünktlich zu der vom Käpt’n gesetzten Frist das Ruder wieder an ihn zu übergeben. Die letzten Tage nutzten wir zur Selbst- und Kursreflexion und genossen die gute Stimmung und das harmonische Miteinander. Insgesamt war es für alle eine wunderbare Zeit und wir werden sicherlich immer mit Wehmut an unseren WBK zurückdenken und freuen uns schon, wenn wir die Segel Richtung Entwicklungswochenende im März setzen und es wieder heißt „Auf nach Zamonien“!

Tobias Flink, Teilnehmer