Wenn Italiener und Schotten die Welt retten

Am Freitag den 30.04. um 18:30 Uhr kam es zu einer plötzlichen Menschenansammlung am Haus Maurinus in Leverkusen. Augenzeugen berichten, dass kuriose Gestalten in Anzügen und Sonnenbrillen eine Schar Jung-Agenten aus Schottland und Italien in Empfang nahmen. Das Geheimtreffen erstreckte sich über das ganze Wochenende und hatte zum Ziel den neuen Agenten Kompetenzen in den Bereichen Vertrauen und Kooperation beizubringen.

Beim Abendessen konnten sich alle erstmal beschnuppern, danach wurden ausgefeilte Persönlichkeitsprofile erstellt: Welche Hobbies haben die Anderen? Wo sind Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede? Beim Speeddating diskutierten sie über wichtige Fragen wie „Was würdest du dem Papst gerne mal sagen, wenn du ihn triffst?“ Aber eigentlich war ein Spiel besonders geeignet um Hemmungen abzubauen: Das Löffelspiel! Wer kann auch ernst bleiben, während er sich einen Löffel samt Schnur durch das Hosenbein aufwärts und durch den Ärmel zieht?!

In den Mai getanzt hat keiner, aber das Lagerfeuer mit Stockbrot war eine sehr angenehme Alternative.

Der nächste Tag begann friedlich, doch das täuschte. Am Vormittag erhielt M. einen Anruf von James Bond, der die Jung-Agenten direkt auf den Prüfstand schickte. Die Welt musste gerettet werden! Die Methoden schienen erst fragwürdig, denn unser Informant berichtet, dass sich die Teilnehmer minutenlang gegeneinander fallen ließen um sich gegenseitig aufzufangen, auch gegenseitiges Auf-den-Händen-tragen und das komplexe Gerät „Das laufende A“ kamen zum Einsatz. Diese scheinbar lustigen Spiele erfüllten jedoch ihren Zweck, denn sie stärkten das Vertrauen und die Kooperation, was nun dringend nötig war. Die Agenten mussten um die Welt zu retten einen schrecklichen Graben überqueren indem sie über Seile und Balken kletterten. Der so genannte Niedrigseilgarten war voller Tücken! Doch sie schafften es, und die Welt war gerettet! Vorerst…

Die Freude wurde mit jeder Menge Kreisspielen gefeiert. Wildes „Huddeli Huddeli Huddeli“ und Klatschen entspannte alle nach dem anstrengenden Vormittag.

Die Agenten ruhten sich aus, lagen in der Sonne und aßen Kuchen, als die Welt ein zweites Mal ins Wanken geriet. Wieder wurden die Nachwuchsageten losgeschickte, diesmal um Bomben zu entschärfen.

Beim Geo-caching stießen sie auf hilfreiches Material (Rohre). Ein Specialagent der Gegenseite versuchte auf Hinterlistige Art und Weise die Operation zu gefährden! Er war als Fahrrandfahrer verkleidet und behauptete steif und fest die Agenten würden die Rohre klauen! Doch diese Schwierigkeiten wurden überwunden. Jetzt auf zur Bombe.

Im geschickten Zusammenspiel leiteten die Teilnehmer die hochexplosiven Nitroglycerinkugeln durch die Rohre bis zu einem Neutralisationsgefäß. Zugegeben, einfach war es nicht, und die nächste Mission wartete schon. Das GPS leitete die Weltretter zur nächsten Bombe. Sie hatte die Größe eines Tennisballs und musste mithilfe eines Rings, an dem Schnüre gebunden waren über eine weite Fläche transportiert werden, bis sie neutralisiert werden konnte.

Als wäre das alles nicht genug, musste zum Schluss der Weltrettung eine gefährlich schwingende Brücke (Wippe) bezwungen werden. Bis die Agenten es geschafft hatten, diese Brücke im Gleichgewicht zu halten und alle Teilnehmer von der einen Seite auf die andere zu kriegen, verging viel Zeit. Doch am Ende war es geschafft! Die Welt war gerettet und die Helden des Tages konnten endlich ausruhen.

Aus diesem Grund fiel die geplante Nachaktion dann leider aus. Unser Informant berichtet, das die Jungagenten zu müde waren um noch durch den Wald zu kriechen.

Stattdessen schlugen sie sich den Bauch am Lagerfeuer voll. Neben dem üblichen Stockbrot gab es Würstchen, Popcorn und die berüchtigten Schokobananen. Gemütlich wurde geplaudert, gesungen und entspannt.

Der letzte Morgen brachte müde, aber glückliche Gesichter zum Vorschein. Eine letzte theoretische Einheit zeigte den Jung-Agenten die Möglichkeiten in den nächsten zwei Jahren internationale Bekanntschaften zu knüpfen. Auch eine Reflexionsrunde durfte natürlich nicht fehlen. Im Großen und Ganzen waren alle zufrieden mit dem Wochenende.

Gegen Nachmittag legten die Agenten ihre Decknamen ab und kehrten in ihr alltägliches Leben zurück. Aus zuverlässigen Quellen wissen wir, dass die Agenten das neu erlernte Wissen bestimmt oft anwenden werden!

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