ANIMAGIA – Das Geheimnis des Trankes

(umformuliert von den Wös: "Der Wald muss bleiben!")

In diesem Jahr fand wieder eines unserer allseits beliebten Diözesanlager statt. Diesmal zog es uns an die wunderschöne Steinbachtalsperre nahe Euskirchen.

Schon der Platz alleine war eine Augenweide. Eine riesige Zeltstadt mit 300 Wölflingen und 80 Leitern ließ unsere Freude über das gemeinsame Wochenende noch wachsen. Gemeinsames Wochenende darum, weil der gesamte Zeltplatz von neun Bezirken geteilt wurde, die da waren: Voreifel, Ober- und Niederberg, Bonn, Köln linksrheinisch, Deutz Berg, Düsseldorf, Bergisch Land und Erft. Trotz so vieler Menschen war man guter Dinge, dass alles reibungslos verlaufen würde, denn man hatte wie immer Großes geplant. „Animagia“ war der Titel des Themenwochenendes, welches unter dem Motto „Das Geheimnis des Trankes“ lief. Es war geplant, den Wös über das Wochenende zu vermitteln, wie wichtig die Wälder für uns sind und welche Konsequenzen es haben kann, wenn wir nicht für unsere Umwelt kämpfen und den Industriemogulen kein Einhalt gebieten.

Diese Problematik wurde speziell am Samstag behandelt, wo sich die 300 Wölflinge an der 51 Stationen umfassenden „Natur-Stafette“ beteiligten. Samstagmorgen schlichen zwei sehr große Bären aus dem Wald und baten die Kinder die „bösen Menschen“, die den ganzen Urwald zerstören wollten, aus ihrem Zuhause zu vertreiben. So mussten sich nun alle Wölflinge versammeln, um eine Lösung zu finden und baten laut um die Hilfe des Schamanen. Dieser versprach schnelle Hilfe und erzählte von einem Zaubertrank, der die Bösen für die Natur sensibilisieren sollte. Leider fehlten die Zutaten (die vier Elemente) und so wurde es zur Aufgabe der Wös, Feuer, Wasser, Erde und Luft im Laufe des Tages zu sammeln. Die hoch engagierten Wös meisterten viele kleine Aufgaben und die Stunden vergingen wie im Flug. Dann war es an der Zeit, die Elemente zu dem Schamanen zu bringen und die 300 Wölflinge stürmten in Richtung „Dschungel-Camp“, um die Zutaten dem Zaubertrank beizumengen. Als nun nach langer Zeit des Köchelns endlich der Zaubertrank fertig war, versetzte der Schamane die „Bösen Menschen“ in Trance, jeder Wö bekam eine mit Zaubertrank gefüllte Wasserbombe und die bösen Menschen wurden auf Kommando des Schamanen patschnass und konnten sich nun in die Pflanzen und Tiere hineinversetzen. Sofort wurden die bösen Pläne verworfen und die Wös waren überglücklich, den Urwald gerettet zu haben und Besitzurkunden über den gepachteten Regenwald zu bekommen.

Das super Programm war ausschlaggebend für die klasse Laune aller Wös und Leiter, wobei natürlich Orga- und AK-Team ein dickes Lob verdient haben. Den Kindern ein schweres Thema so spielerisch zu erklären und zu vermitteln, gelang sehr gut und alle Wölflinge waren von diesem Wochenende absolut begeistert.

Sascha Klütsch