Wö-ZEM 2007: Natürlich Sommerlager!

Was muss man bei der SoLa-Planung beachten, wie müssen Zuschuss-Anträge ausgefüllt werden, wann steht was an...

Die Unterlagen hierzu findet Ihr im Downloadbereich, hier gibt's dann noch Fotos und einen ausführlichen Bericht. Viel Vergnügen beim Schmökern!

Nachruf zum Wölflings-ZEM 2007

März 2007: ca. 30 Leiter sind in tiefer Trauer, denn das diesjährige Wölflings-ZEM ist beendet. Nach drei glamourösen Tagen „Sommerlager“ fallen alle in ein mehr oder weniger tiefes Loch.

Alles fing mit einer harmlosen Einladung für das ZEM an. Keiner war sich zu diesem Zeitpunkt der Tragweite seiner Unterschrift bewusst. Sie sollte alles verändern. Zumindest für das Wochenende vom 2.-4. März 2007. Gegen acht Uhr abends trafen die zunächst „nur“ 30 Helden zusammen, um sich mit Hilfe von palindromischen Kaubonbons in fünf unvergleichliche Gruppe zu finden. Was wollt ihr dann? Brot und Spiele! Nachdem sich jede der Leiterrunden ein Spiel für den Abend überlegt hatte, stiegen wir alle in unseren „Zug“ mit Lokomotivführerin Tanja ein, um zu unserem Abendrundenplatz zu „fahren“. Bei Spiel, Spaß und Stockbrot ging der erste Abend viel zu schnell vorbei. Nur noch 1 ½ Tage bis zum Ende...!

Neuer Tag, neues Glück. Was braucht ein perfektes Sommerlager? Klar, tolle Kinder und heldenhafte Leiter, aber das ist alles nichts ohne eine vernünftige Planung. Nach einer kurzen spirituellen Einheit stiegen wir sofort in die Vorbereitung ein. Erste Mission: Ein Ziel bestimmen und einen Elternbrief an die Erzeuger der kleinen Helden zu schreiben. Weitere Aufgaben: Elternabend und Themenfindung fürs Lager. Nach der Mittagspause dann ein neues Gesicht in der Runde: Der Geschäftsführer des Diözesanverbandes, Peter Dübbert, stattete uns einen Besuch ab und dozierte über das völlig verkannte Thema „Zuschüsse“. Danach wurden die großen Helden darüber unterrichtet, wie denn zu reagieren ist, wenn einer der kleinen Helden beim Kokeln Feuer fängt – diese Einheit lief übrigens unter dem Titel „Erste Hilfe – auf kleinere Unfälle reagieren“.

Um 18 Uhr dann Messe mit Einweiser am Eingang. Warum das Ganze? Das Spiri-ZEM hatte uns ganz konservativ nach Geschlecht getrennt: Links Weibchen, rechts Männchen! Da wir natürlich alle eine Gemeinschaft sind, durften wir uns dann vor Beginn der eigentlichen Messe wieder mischen. Freude insbesondere bei unseren Pärchen.

Nach dem Abendmahl dann das Festmahl. Der belgische Koch des Haus Venusberg, Bedoit, präsentierte mit unvergleichlichem französischen Akzent seine Kreation. Alles hier aufzuschreiben würde den Rahmen sprengen und den Appetit der geneigten Leser zu sehr anregen.

Da an Pfingsten Heldenzeit im Kölner Jugendpark angesagt ist, musste natürlich auch das passende Lied gefunden werden. Was eignet sich zur Liedfindung besser als eine Heldenhitparade, welche dem Vorbild beim ZDF nehmst Kultmoderator Dieter Thomas Heck in nichts nachstand. Leider konnte unser unvergleichlicher Maulwurfstanz nicht den ersten Platz erreichen. Die wahren Talente wurden halt schon immer zu Beginn ihres Wirkens verkannt...

Nach der großen Party:

Mondfinsternis anhimmeln.

Schlafen.

Am nächsten Morgen dann ein Highlight des Wochenendes, unser Klimafrühstück. Da des Thema „Ökologie“ nicht vollkommen außer Acht gelassen werden kann und darf, mussten wir uns genau merken, für welche Sorte Marmelade, Käse, Quark usw. wir uns beim Frühstück entschieden haben, um danach zu schauen, ob wir mit der Wahl die Umwelt weniger oder stärker belastet haben. Letztlich gab es eine ausgeglichene Wahl zwischen hiesigen und somit weniger umweltbelastenden Lebensmitteln und fernen, die Umwelt stärker belastenden Produkten.

Passend zum unvermeidlichen Ende des ZEMs gab es zum Schluss das Thema „Reflexion“. Jede „Leiterrunde“ sollte hier wieder eine Methode entwickeln; mit der Methode der „Zitronen“ (man erinnere sich an die Kaubonbons vom Freitag) wurde dann auch unser ZEM reflektiert. Das Ergebnis war natürlich nahezu durchweg positiv, wie konnte man es anders erwarten?! Nach einem letzten Mahl dann der gemeinsame Abschied in großer Runde.

Sonntag, halb drei: Ein fantastisches ZEM geht viel zu schnell vorbei. Mission fürs erste beendet. Fortsetzung folgt beim Jamb de Cologne. Dank an alle Teamer und Teilnehmer für das unglaubliche Wochenende. 

Mischa "Magnus" Zettner, Thomas Fischer (Stamm Stankt Markus, Köln Heimersdorf)