Wö-Aktie verhilft DAX zu neuem Höhenflug

  

Aktionärsversammlung tagte im Silbersaal

Altenberg – Am Freitag, den 27.01. fand die eine Aktionärsversammlung – in Fachkreisen auch DiKo - der Wö-Aktiengesellschaft statt. Bei knackig-frostigen Außentemperaturen und im Schatten des Altenberger Doms begrüßte der Vorstand alle Aktionäre auf das Herzlichste und nachdem man sich kurz vorgestellt hatte und Namensschilder die Tischdeko bereicherten, startete die Versammlung in einen wohlgefüllten Abend.

Da der Vorstand beschlossen hatte, die Dividenden dieses Mal in Form von Keksen und Becks Gold auszuschütten, herrschte sogleich eine gemütliche und zufriedene Stimmung im Saal und man vernahm das ein oder andere genüssliche Schmatzen.

So gestärkt lauschte man den Berichten aus den einzelnen Stämmen und Bezirken – Entschuldigung – Niederlassungen und Filialen natürlich.

Im Anschluss daran folgte eine genaue Analyse des Workflow zwischen Zentrale und Niederlassungen, wobei jeder die Gelegenheit bekam, Vorschläge und Anregungen für das kommende Geschäftsjahr einzubringen, um so den Marktwert und die Attraktivität des Unternehmens weiter zu steigern. Wichtig war dem Vorstand in diesem Zusammenhang auch eine erste Bewertung der Umsetzung des neuen Trainee-Programmes in den jeweiligen Niederlassungen.

Nachdem auch hier alle Klarheiten beseitigt waren, bot die Möglichkeit der Personalerweiterung, in Form eines zweiten Abteilungsreferenten, auf Niederlassungsebene, Diskussionsstoff, der professionell in Zweier-Teams beraten und erörtert wurde.

Dann kam mit dem Antrag des Regionalvorstandes im nächsten Geschäftsjahr ein großes Betriebsfest unter dem Namen „Jamb de Cologne“ abzuhalten, einer der Hauptpunkte zur Sprache und alle Aktionäre waren sich einig, dem Antrag in der abteilungsübergreifenden Betriebsratssitzung zuzustimmen, auch wenn sich bei der Namensgebung die ach so guten Geister wieder einmal schieden.

Kaum war dieses Highlight vorübergegangen, trat sogleich das nächste, namens Herr Weber (in Insiderkreisen ist er nur unter dem Synonym „Bibo“ bekannt), durch die Saaltür. Der Chief Executive Officer nutze die Gelegenheit, um sich seinen Mitarbeitern vorzustellen und ihnen die Möglichkeit zu geben, Fragen zu stellen, da er eine erneute Kandidatur anstrebte nachdem seine Amtszeit sich dem Ende geneigt hatte.

Zwischendurch kam die Sprache auf das Ei des Columbus, was jedoch in einer anstrengenden, aber konzentrierten „Diskussion“ schließlich zum einem Beinahe-Unentschieden führte und somit gleich wieder vom Tisch kam.

Mit der Nachnominierung eines Vertreters für die Betriebsratsitzung am folgenden Tag und der Vorstellung des Geschäftsplanes für das kommende Jahr, neigte sich die Versammlung dann langsam aber sicher dem Ende entgegen.

Am Schluss waren sich dann alle Aktionäre einig, dass die Investitionen sich gelohnt und der Vorstand hervorragende Arbeit (sowohl in der Organisation der Versammlung, als auch im gesamten vergangenen Geschäftsjahr) geleistet hatte, wenn es auch hier und da noch minimale Verbesserung geben könnte.

Mit dieser positiven Gesamtstimmung, die der Aktie weiterhin einen Aufwärtstrend garantieren sollte, verließen die Aktionäre die Versammlung und gemeinsam ging man zur Afterwork-Party über, die für so manchen erst am frühen morgen endete.

Sebastian „Janosch“ Jansen